5 Tipps für eine erfolg­rei­che Gehaltsverhandlung

Die Gehalts­ver­hand­lung – wahr­schein­lich eines der Gesprä­che, vor denen es den meis­ten Arbeit­neh­mern graut. Doch von Zeit zu Zeit ist es das gute Recht eines jeden Arbeit­neh­mers, dass er sein Gehalt den aktu­el­len Umstän­den anpasst. Damit man erfolg­reich sein Gehalt ver­han­delt, gibt es eini­ge Din­ge zu beachten:

5 Tipps für ein erfolgreiches Gehaltsgespräch

  • Wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es, um ein ange­mes­se­nes Ein­stiegs­ge­halt zu bekommen?
  • Wel­che Grün­de spre­chen für ein höhe­res Wunsch­ge­halt?
  • Wie führt man ein Gespräch um eine erfolg­rei­che Gehalts­ver­hand­lung und wel­che Argu­men­te kann man lie­fern, die für die neu­en Gehalts­for­de­run­gen sprechen?
  • Wie beweist man am bes­ten sein Ver­hand­lungs­ge­schick?

Zahl­rei­che Fra­gen rund um das The­ma Gehalts­er­hö­hung, Gehalts­wunsch, Geld und Gehalts­ver­hand­lun­gen ver­su­chen wir Ihnen in die­sem Arti­kel und mit unse­ren Tipps zu beantworten.

1. Argu­men­te, die für eine Gehalts­er­hö­hung sprechen

Es gibt vie­le gute Grün­de und Argu­men­te, die Ihnen bei der Gehalts­ver­hand­lung hel­fen und zu einer Gehalts­er­hö­hung bzw. Gehalts­stei­ge­rung füh­ren kön­nen. Das Haupt­ar­gu­ment für eine Gehalts­er­hö­hung ist sicher­lich die Zeit, in der man bereits in einem Unter­neh­men tätig ist. Auch wenn man in einem Unter­neh­men in einer bestimm­ten Posi­ti­on mit einem ange­mes­se­nen Ein­stiegs­ge­halt ein­steigt, so erge­ben sich mit der Zeit den­noch stets zwei wesent­li­che Fak­to­ren für ein Gehaltsgespräch.

Das sin­ken­de Real­ein­kom­men eines Arbeitnehmers.

Fak­to­ren, wie Infla­ti­on, höhe­re Mie­ten oder stei­gen­de Lebens­mit­tel­prei­se kön­nen nicht selbst vom Arbeit­neh­mer beein­flusst wer­den. Das Ein­stiegs­ge­halt, wel­ches zu Beginn im Unter­neh­men für ein unbe­schwer­tes Leben aus­rei­chend war, reicht lang­sam nicht mehr aus. Das sorgt dafür, dass der Arbeit­neh­mer von Zeit zu Zeit nach Mög­lich­kei­ten suchen muss, um am Monats­en­de mehr Geld auf dem Kon­to zu haben.

Der stei­gen­de Erfah­rungs­schatz eines Arbeitnehmers.

Je mehr Berufs­er­fah­rung Sie besit­zen und je höher ihre Arbeits­leis­tung ist, des­to mehr ent­wi­ckeln Sie sich zu einem Mit­ar­bei­ter mit stei­gen­dem Markt­wert. Als Ange­stell­ter ist es somit Ihr gutes Recht, Ihre guten Leis­tun­gen und lang­jäh­ri­ge Erfah­rung, auf dem eige­nen und spe­zi­el­len Arbeits­ge­biet, durch eine ent­spre­chen­de Stei­ge­rung des Gehalts durch die Fir­ma gewür­digt zu bekommen.

2. Mög­lich­kei­ten für eine Gehaltserhöhung

Wenn Sie die­sen Arti­kel lesen, haben sie sich bestimmt schon ein­mal die Fra­ge “Wie ver­die­ne ich mehr Geld?” gestellt. Für Arbeit­neh­mer gibt es grund­sätz­lich 3 Mög­lich­kei­ten, um das Gehalt aufzustocken.

 

1. Arbeit­ge­ber­wech­sel / Jobwechsel

Außer­halb des Unter­neh­mens gibt es oft vie­le Mög­lich­kei­ten eine ande­re Arbeit zu fin­den, bei der man ein höhe­res Jah­res­ge­halt erzie­len kann. Der Arbeits­markt bie­tet wech­sel­wil­li­gen Ange­stell­ten hier­bei vie­le Mög­lich­kei­ten bei der Suche einer neu­en Anstel­lung, Jobs oder der beruf­li­chen Neuorientierung.

 

2. Posi­ti­ons­wech­sel inner­halb des Unternehmens

Sie soll­ten sich immer die Fra­ge stel­len, ob das Gehalt wirk­lich der aus­schlag­ge­ben­de Grund ist, das Unter­neh­men für eine bes­ser bezahl­te Stel­le zu ver­las­sen. Mög­li­cher­wei­se ist ein Arbeit­ge­ber es durch­aus wert ledig­lich einen Posi­ti­ons­wech­sel inner­halb des Unter­neh­mens anzu­stre­ben. Meist ist die­ser Weg ein­fa­cher, als die Fir­ma sofort zu wech­seln, da man sich so die Kün­di­gung sowie Bewer­bungs­pro­zes­se spart. Gibt eine Fir­ma sei­nen Mit­ar­bei­tern die Mög­lich­keit, inner­be­trieb­lich die Stel­le zu wech­seln, kann dies eine gute Chan­ce sein, um das Gehalt durch eine höhe­re Posi­ti­on aufzustocken.

3. Gehalts­ver­hand­lung führen

Wenn Sie als Arbeit­neh­mer Ihren Job und Ihre Posi­ti­on im Unter­neh­men wert­schät­zen und eigent­lich nichts ande­res machen wol­len, gibt es noch eine wei­te­re Mög­lich­keit: Das Gespräch mit dem Arbeit­ge­ber suchen, also die Gehalts­ver­hand­lung füh­ren. Alles was für die­se Mög­lich­keit spricht und wel­che Tipps wir für eine erfolg­rei­che Gehalts­ver­hand­lung haben, fin­den Sie in den nach­fol­gen­den Punkten.

3. Die Gehalts­ver­hand­lung — 5 Tipps und Tricks

Ganz egal, ob beim Job­wech­sel oder wäh­rend der Anstel­lung in einem Unter­neh­men — die Gehalts­ver­hand­lung ist ein The­ma, mit dem sich jeder in sei­ner Kar­rie­re aus­ein­an­der­set­zen muss. Damit Ihre Gehalts­for­de­rung von Erfolg gekrönt ist, soll­ten Sie eini­ge wich­ti­ge Tipps und Ver­hand­lungs­tricks für ein höhe­res Gehalt befol­gen. Die­se kön­nen Ihnen hel­fen, leich­ter mit Ihrem Ver­hand­lungs­part­ner ins Gespräch zu kom­men und mög­lichst erfolg­reich aus einer Gehalts­ver­hand­lung her­aus­zu­ge­hen.

Erfolgreiches Führen einer Gehaltsverhandlung

Der rich­ti­ge Zeit­punkt für eine Gehalts­ver­hand­lung ist einer der grund­le­gen­den Aspek­te den man beach­ten soll­te. Dies gilt für bei­de Sei­ten. Grund­sätz­lich soll­te ein Gehalts­ge­spräch maxi­mal alle 12 Mona­te geführt werden.

Wenn Sie also um ein Gehalts­ge­spräch bit­ten wol­len, ver­set­zen Sie sich in die Lage Ihres Chefs. Die­ser wird sich zunächst fra­gen, wie­so er Ihnen für Ihre Arbeit mehr Geld zah­len soll. Haben Sie als Arbeit­neh­mer ein Pro­jekt erfolg­reich abge­schlos­sen oder in letz­ter Zeit beson­ders gute Arbeits­leis­tun­gen erbracht? Dann könn­te der rich­ti­ge Zeit­punkt für Sie gekom­men sein, um in einem Mit­ar­bei­ter­ge­spräch durch pas­sen­de Argu­men­te die For­de­rung bzgl. einer Gehalts­er­hö­hung auszusprechen.

Doch auch der Zeit­punkt für Ihren Vor­ge­setz­ten soll­te pas­sen. Wir alle sind nur Men­schen. So kann auch Ihr Vor­ge­setz­ter sei­nen Tag mit dem fal­schen Fuß begon­nen haben oder gera­de in einem stres­si­gen Pro­jekt ste­cken. Soll­te dies der Fall sein, soll­ten Sie Ihre Plä­ne erst ein­mal ver­ta­gen. Wäh­len Sie den rich­ti­gen Moment, am bes­ten, wenn Ihr Chef den Kopf nicht voll mit ande­ren Din­gen hat, gut gelaunt ist und Ihre Leis­tun­gen noch prä­sent sind. Dann ist die Zustim­mung zu einem Mit­ar­bei­ter­ge­spräch eher mit Erfolg gekrönt. Wenn Sie und ihr Vor­ge­setz­ter einen pas­sen­den Ter­min gefun­den haben, soll­ten Sie mit den Vor­be­rei­tun­gen begin­nen, damit Sie auch mit einem posi­ti­ven Ergeb­nis aus der Gehalts­ver­hand­lung herausgehen.

4. Gehalts­er­hö­hung pro Jahr und nach der Probezeit

Die Höhe einer ange­mes­se­nen Gehalts­än­de­rung rich­tet sich nicht allei­ne nach der Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit. Haupt­säch­lich kommt es dabei auf Ihr der­zei­ti­ges Gehalt und Ihre Posi­ti­on im Unter­neh­men an. Haben sich Ihre Auf­ga­ben seit der letz­ten Gehalts­ver­hand­lung ver­än­dert oder an einem für das Unter­neh­men wich­ti­gen Pro­jekt mit­ge­wirkt, kön­nen Sie mit einer Gehalts­an­pas­sung zwi­schen 10 und 15 Pro­zent rech­nen. Ver­lan­gen Sie jedoch ruhig 20 Pro­zent mehr als Ihr Ein­stiegs­ge­halt, da Ihr Vor­ge­setz­ter Sie mit Sicher­heit her­un­ter­han­deln möchte.

Haben sich Ihre Tätig­kei­ten seit der letz­ten Gehalts­ver­hand­lung nicht ver­än­dert, kön­nen Sie mit einer Gehalts­er­hö­hung von 3 bis 7 Pro­zent rech­nen. Set­zen Sie in der Ver­hand­lung hier­bei bei 10 Pro­zent mehr als Ihr Ein­stiegs­ge­halt an, damit Sie noch Spiel­raum nach unten haben.

Wie viel Gehalt Sie nach der Pro­be­zeit ver­lan­gen kön­nen, rich­tet sich in der Regel nach Ihrer der­zei­ti­gen Stel­le sowie Ihren Leis­tun­gen. Ermit­teln Sie Ihren Markt­wert, damit Sie grob ein­schät­zen kön­nen, wel­ches Gehalt pro Jahr Sie maxi­mal ver­lan­gen kön­nen, ohne, dass Sie bei Ihrem Vor­ge­setz­ten dabei auf Gra­nit sto­ßen. Aller­dings soll­ten Sie bei einer Gehalts­ver­hand­lung nach der Pro­be­zeit dar­auf ach­ten, dass Sie aus­sa­ge­kräf­ti­ge und plau­si­ble Argu­men­te zurecht­le­gen und mit die­sen Ihren Ver­dienst verhandeln.

5. Gehalts­ver­hand­lung im Vor­stel­lungs­ge­spräch — Wie viel kann ich als Berufs­ein­stei­ger verhandeln?

Dass es im ers­ten Vor­stel­lungs­ge­spräch bereits zu einer Gehalts­ver­hand­lung kommt, ist eher unwahr­schein­lich. Zwar kön­nen Sie, sofern es in der Stel­len­aus­schrei­bung gewünscht ist, Ihre Gehalts­vor­stel­lun­gen in Ihrer Bewer­bung for­mu­lie­ren und argu­men­tie­ren, meist wer­den die Gehalts­vor­stel­lun­gen aber erst im zwei­ten Vor­stel­lungs­ge­spräch ange­spro­chen. Um dabei einen guten Ein­druck zu hin­ter­las­sen, soll­ten Sie sich gut vor­be­rei­ten, indem Sie anhand von aktu­el­len Geld­re­ports Ihren Markt­wert ermit­teln, damit Sie Ihrem Ver­hand­lungs­part­ner im Vor­stel­lungs­ge­spräch selbst­be­wusst ent­ge­gen­tre­ten kön­nen. Ach­ten Sie aller­dings dar­auf, dass Sie sich in Ihrer Bewer­bung und im Vor­stel­lungs­ge­spräch weder über noch unter Wert ver­kau­fen. Wenn Sie im Bewer­bungs­ge­spräch so rich­tig punk­ten wol­len, haben wir hier noch ein paar Tipps für Sie:

  • Begin­nen Sie das Vor­stel­lungs­ge­spräch nie­mals mit Ihren Gehalts­vor­stel­lun­gen. War­ten Sie lie­ber, bis Ihr Gesprächs­part­ner die­ses The­ma anspricht.
  • Sei­en Sie aber trotz­dem dar­auf vor­be­rei­tet, damit Ihre Gehalts­wün­sche und Ihr Ver­hand­lungs­spiel­raum rea­lis­tisch bei Ihrem Gegen­über ankommen.
  • Ant­wor­ten Sie auf die Fra­ge nach Ihren Gehalts­vor­stel­lun­gen immer mit dem Jah­res­ge­halt in brut­to und ob Sie sich dabei auf zwölf oder 13 Monats­ge­häl­ter beziehen.
  • Ihr Vor­ge­setz­ter wird Sie sicher­lich nach Ihrem bis­he­ri­gen Gehalt fra­gen. Bei Ihrer Ant­wort haben Sie dabei zwei Mög­lich­kei­ten. Einer­seits kön­nen Sie ehr­lich, offen und selbst­be­wusst ant­wor­ten. Ande­rer­seits müs­sen Sie auf die­se Fra­ge nicht ant­wor­ten und kön­nen statt­des­sen Ihre Gehalts­wün­sche für die neue Stel­le entgegnen.
  • Blei­ben Sie vor allem eins: Ruhig. Es ist nicht unüb­lich, dass Ihr Gesprächs­part­ner Sie im Bewer­bungs­ge­spräch aus der Reser­ve locken möch­te und Ihnen einen eher nied­ri­gen Gehalts­vor­schlag unter­brei­tet. Den­ken Sie immer dar­an, dass im Vor­stel­lungs­ge­spräch auch Ihr Cha­rak­ter auf die Pro­be gestellt wird. Argu­men­tie­ren Sie bei einem nied­ri­gen Ange­bot sach­lich und ruhig, um somit noch­mal Ihre For­de­run­gen klar zu verdeutlichen

6. Die­se Feh­ler soll­te man bei der Gehalts­ver­hand­lung vermeiden

Bei einer Gehalts­ver­hand­lung kön­nen Sie vie­les rich­tig, aber auch eini­ges falsch machen. Um zu ver­hin­dern, dass Sie sich selbst eine Fal­le stel­len, haben wir die häu­figs­ten Feh­ler für Sie hier aufgelistet.

1. Kei­ne oder fal­sche Argumente

Gehen Sie nie­mals ohne Vor­be­rei­tung in eine Gehalts­ver­hand­lung. Über­le­gen Sie sich Argu­men­te, war­um Sie eine Gehalts­an­pas­sung ver­dient hät­ten. Hal­ten Sie mit Hil­fe Ihrer Leis­tungs­map­pe Details zu Ihren Leis­tun­gen und Erfol­gen parat, die Ihre For­de­run­gen und Ihren Geld­wert recht­fer­ti­gen. Argu­men­te, wie die Anschaf­fung eines neu­en Fern­se­hers oder einer neu­en Couch haben in der Gehalts­ver­hand­lung abso­lut nichts zu suchen. Soll­te sich bei Ihnen aller­dings Nach­wuchs ankün­di­gen, ist dies ein pri­va­tes Argu­ment, dass eine Gehalts­er­hö­hung recht­fer­ti­gen könn­te. Trotz­dem soll­ten die leis­tungs­be­zo­ge­nen Fak­ten immer an ers­ter Stel­le stehen.

2. Das fal­sche Timing

Bei einer Gehalts­ver­hand­lung müs­sen Sie den ers­ten Schritt machen, denn Ihr Chef wird es in der Regel nicht tun. Wäh­len Sie außer­dem den pas­sen­den Zeit­punkt und fra­gen Sie Ihren Vor­ge­setz­ten nicht auf einer Fir­men­fei­er nach einem Gehalts­ge­spräch. Ver­ta­gen Sie zudem Ihr Vor­ha­ben nach einem Gehalts­ge­spräch, wenn Sie kürz­lich bei einer Ver­trags­ver­hand­lung geschei­tert sind oder ein Pro­jekt kein gutes Ende genom­men hat. Der bes­te Zeit­punkt für ein Gehalts­ge­spräch ist, wenn Sie kurz vor Abschluss eines erfolg­rei­chen Pro­jekts ste­hen und sich ein paar gute Argu­men­te zurecht­le­gen können.

3. Fal­sche oder kei­ne Gehaltsvorstellungen

Sie müs­sen sich Gedan­ken dar­über machen, wie hoch Ihre Gehalts­an­pas­sung sein soll. Wenn Sie Ihrem Chef gegen­über dazu kei­ne rich­ti­ge Aus­sa­ge tref­fen kön­nen, erwe­cken Sie den Ein­druck, dass Sie sich über­haupt nicht mit dem The­ma beschäf­tigt haben.

Sie soll­ten außer­dem auf­pas­sen, dass Sie ihrem Chef kei­nen völ­lig über­zo­ge­nen oder obsku­ren Gehalts­vor­schlag unter­brei­ten. Somit ver­spie­len Sie nicht nur Ihre Chan­cen auf eine Gehalts­er­hö­hung, son­dern rücken sich selbst in ein schlech­tes Licht. Blei­ben Sie also rea­lis­tisch, aber rech­nen Sie auch damit, dass Sie wahr­schein­lich am Ende der Gehalts­ver­hand­lung einen Mit­tel­weg akzep­tie­ren müs­sen, der unter Ihren gewünsch­ten Vor­stel­lun­gen liegt. Des Wei­te­ren soll­ten Sie sich nie­mals unter Wert ver­kau­fen. Wenn Sie eine Zahl nen­nen, die ein­deu­tig an oder unter der Unter­gren­ze liegt, wird Ihr Arbeit­ge­ber Sie weni­ger ernst neh­men und Sie ver­lie­ren an Respekt. Durch die Fra­ge, was für Ihren Gehalts­wunsch spricht, möch­te Ihr Vor­ge­setz­ter wis­sen, ob Sie Ihre Leis­tun­gen auch wirk­lich rea­lis­tisch ein­schät­zen können.

4. Ver­su­chen, den Vor­ge­setz­ten zu erpressen

Soll­ten Sie bei der Gehalts­ver­hand­lung nicht bekom­men, was Sie wol­len, soll­ten Sie eines garan­tiert nicht tun — Ihrem Ver­hand­lungs­part­ner dro­hen. Weder mit Kün­di­gung noch, dass Sie all Ihren Kol­le­gen erzäh­len wer­den, dass Sie eine Gehalts­er­hö­hung erhal­ten haben. Auf Nöti­gung oder Erpres­sungs­ver­su­che wird kein Arbeit­ge­ber ein­ge­hen. Außer­dem zei­gen Sie durch die­ses Ver­hal­ten kein gutes Ver­hand­lungs­ge­schick und, dass Ihnen nur Ihr eige­nes Wohl wich­tig ist, nicht das des Unter­neh­mens. Dann kann es pas­sie­ren, dass Sie schnel­ler nach einer neu­en Arbeits­stel­le suchen müs­sen, als Ihnen lieb ist.

5. Kei­ne Absicherung

Ver­las­sen Sie sich bei einer posi­ti­ven Gehalts­ver­hand­lung nie auf die münd­li­che Zusa­ge Ihres Vor­ge­setz­ten. Las­sen Sie sich am bes­ten in einer E‑Mail schrift­lich von Ihrem Chef bestä­ti­gen, damit Sie nicht böse über­rascht wer­den. Lis­ten Sie in der E‑Mail noch ein­mal alle bespro­che­nen Aspek­te auf und begrün­den Sie die Mail dadurch, dass Sie ein­fach noch­mal sicher­ge­hen woll­ten, ob Sie in der Gehalts­ver­hand­lung auch alles rich­tig ver­stan­den haben. Wenn Ihr Vor­ge­setz­ter Ihnen eine Bestä­ti­gung zurück­ge­schickt, müs­sen Sie sich kei­ne Gedan­ken mehr machen.

Abschlie­ßend lässt sich also sagen, dass es für eine Gehalts­ver­hand­lung eine gewis­se Vor­ar­beit benö­tigt. Über­fal­len Sie Ihren Vor­ge­setz­ten nicht mit Ihren For­de­run­gen, son­dern bit­ten Sie Ihn mit genü­gend Vor­lauf­zeit um ein Mit­ar­bei­ter­ge­spräch bzw. um ein Gehalts­ge­spräch. Berei­ten Sie sich anschlie­ßend mit hart­nä­cki­gen und aus­sa­ge­kräf­ti­gen Argu­men­ten aus­rei­chend auf die Gehalts­ver­hand­lung vor und signa­li­sie­ren Sie Ihrem Ver­hand­lungs­part­ner, dass es Ihnen um das Wohl des Unter­neh­mens geht und nicht nur um sich selbst. Ermit­teln Sie außer­dem Ihren Markt­wert, damit Sie sich nicht über oder unter Wert ver­kau­fen. Wenn Sie dabei an den einen oder ande­ren Tipp unse­rer­seits für eine erfolg­rei­che Gehalts­ver­hand­lung den­ken sowie die auf­ge­zeig­ten Feh­ler ver­mei­den, wer­den Sie im Gespräch mit Ihrem Vor­ge­setz­ten erfolg­rei­cher über Ihr Wunsch­ge­halt verhandeln.

7. Häu­fig gestell­te Fra­gen zur Gehaltsverhandlung

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