Mul­ti­pos­ting Stel­len­an­zei­gen:
Weni­ger Auf­wand, mehr Bewerbungen?

Ein­ma­li­ges Inse­rie­ren, mini­ma­ler Auf­wand — Dis­tri­bu­ti­on auf vie­le Kanä­len, vie­le Bewer­bun­gen. In Zei­ten von sta­bi­len Arbeits­märk­ten, demo­gra­fi­schem Wan­del und stei­gen­der Nach­fra­ge nach Mit­ar­bei­tern klingt das wie der Traum eines jeden Per­so­na­lers — gera­de für klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men ohne eige­ne Per­so­nal­ab­tei­lung. In die­sem Arti­kel erklä­ren wir, was das Kon­zept “Mul­ti­pos­ting” im e‑Recruiting eigent­lich ist, wel­che Anbie­ter es gibt und wel­che Vor- und Nach­tei­le mit dem Ange­bot ver­bun­den sind.

Defi­ni­ti­on: Was sind „Mul­ti­postings“?

Die Stra­te­gie, eine Stel­len­an­zei­ge auf meh­re­ren digi­ta­len Kanä­len gleich­zei­tig zu schal­ten, wird gene­rell als „Mul­ti­pos­ting“ bezeich­net. Unter­neh­men vespre­chen sich hier­von Zeit- und Kos­ten­er­spar­nis­se im Recruiting-Prozess.

Bekann­te Mul­ti­pos­ting Anbie­ter im Vergleich

Sol­che Mehr­fach­schal­tun­gen wer­den von diver­sen Online-Plat­t­­for­­men ange­bo­ten. Die­se unter­schei­den sich jedoch mas­siv in Punk­ten wie Preis­ge­stal­tung, Kanä­le, zusätz­li­che Dienst­leis­tun­gen und Co. Hier ein kur­zer Über­blick über eini­ge der bekann­tes­ten Anbieter:

  • Per­so­nal­werk prä­sen­tiert sich zwar auf den ers­ten Blick etwas unüber­sicht­lich, bie­tet aber doch eini­ge gute Ansät­ze. Der Anbie­ter arbei­tet bei­spiels­wei­se inter­na­tio­nal, was für vie­le Unter­neh­men zuneh­mend rele­vant wird. Zudem wir hier ein Bewer­­ber-Mana­ge­­men­t­­sys­­tem im Paket mit angeboten.
  • Auf Stellenpakete.de sind vor allem kos­ten­lo­se Mul­ti­pos­ting Tools wie die Ver­wal­tung der Bewer­bun­gen inter­es­sant, zudem sind hier Dis­­count-Ange­­bo­­te zu fin­den, mit denen vie­le Kon­kur­ren­ten nicht mit­hal­ten können.
  • Job AD Part­ner bie­tet nicht nur eine gro­ße Aus­wahl an Netz­wer­ken, son­dern (und das fin­den wir beson­ders span­nend) Pake­te spe­zi­ell nach Bran­che und/oder Regi­on. Hier kön­nen, wie auch bei vie­len Kon­kur­ren­ten, noch wei­te­re Leis­tun­gen zuge­bucht wer­den. Vor­sicht jedoch vor ver­steck­ten Kos­ten: Der Waren­korb sum­miert sich schnell nach oben.
  • Recrui­t­ing­hel­den bie­tet eine Aus­wahl an bis zu 250 digi­ta­len Job­bör­sen und ach­tet auf häu­fi­ge Datums­er­neue­run­gen, ist lei­der aber wenig trans­pa­rent bezüg­lich mög­li­cher Pake­te und anfal­len­der Kosten.
  • Soft­gar­den bie­tet neben der Anzei­ge in aus­ge­wähl­ten Stel­len­bör­sen und auf der Unter­neh­mens­ei­ge­nen Kar­rie­re­sei­te auch eini­ge Social-Media-Plat­t­­for­­men als Ver­tei­lungs­ka­nä­le an,. Zudem ist hier ein rela­tiv kom­ple­xe Design-Tool nutz­bar, mit dem die eige­ne Stel­len­an­zei­ge optisch auf­ge­wer­tet wer­den kann.
  • Auf Jome­ta haben Sie die Aus­wahl aus bis zu 1.200 Job­bör­sen, was wohl Vor- und Nach­teil zugleich sein kann: Eine gro­ße Aus­wahl beu­de­tet die Abe­de­ckung aller rele­van­ten Web­sites, erleich­tert aber natür­lich nicht die Aus­wahl die­ser. Hier sind Zusatz­leis­tun­gen wie wie Lek­to­rat, Recht­scheck oder Design der Stel­len­an­zei­ge bereits inklusive.
  • Der Job­sprea­der von Woll­milch­sau bie­tet einen inte­grier­ten Kam­pa­gnen­ma­na­ge­rund die Ver­brei­tung über eini­ge aus­ge­wähl­te Job­such­ma­schi­nen, Such­ma­schi­nen, Nischen­sei­ten und Social Media Kanä­len. Was Preis­trans­pa­renz angeht ist hier jedoch lei­der Fehlanzeige.

Rele­van­te Fra­gen zur Auswahl

Die Aus­wahl des pas­sen­den Mul­­ti­­pools-Tools aus einem so viel­fäl­ti­gen Ange­bot ist also gar nicht so ein­fach. Hier haben wir für Sie eine Lis­te wich­ti­ger Fra­gen zusam­men­ge­stellt, die Sie def­in­tiv klä­ren soll­ten, bevor Sie sich für einen Mul­­ti­­pos­­ting-Anbie­­ter entscheiden:

Ist die Nut­zung einer zusätz­li­chen Soft­ware nötig?

Wie läuft die Ein­ga­be von Stel­len­an­zei­gen ab?

Wel­che Kanä­le / Web­sites kön­nen genutzt werden?

Wie ran­ken die Part­ner­sei­ten jeweils auf Suchmaschinen?

Wer­den Social Media Kanä­le mit eingebunden?

Ist eine regio­na­le Abgren­zung möglich?

Wie wird der Erfolg der Inse­ra­te geprüft (z.B. Klick­zah­len, Verweildauer, …)?

Ist eine Abgren­zung nach Bran­che möglich?

Sind Zusatz­leis­tun­gen inklusive?

Ist der Kauf mit einem Abon­ne­ment verbunden?

Gibt es Ver­güns­ti­gun­gen für Erst­in­se­rie­ren­de oder häu­fi­ge­re Inserate?

Vor­sicht!

Vie­le Mul­ti­pos­ter wer­ben damit, Ihre Stel­le auf zahl­rei­chen Web­sites zu plat­zie­ren. Vie­le die­ser Web­sites wer­den jedoch über Goog­le gar nicht gefunden.

Ein­zel­ne Fach­por­ta­le wur­den von Job­por­ta­len sogar selbst erstellt um gro­ße Netz­wer­ke zu sug­ge­rie­ren. Die­se brin­gen jedoch kei­ne Erfol­ge, da schlicht­weg Besu­cher fehlen!

Vor- und Nach­tei­le von Multiposting


Vor­tei­le von Multiposting:
Ein Mal inse­rie­ren, vie­le Platt­for­men nutzen

Wie bereits erwähnt ist die Zeit­er­spar­nis im Recher­che- und Inse­rier­pro­zess ein Vor­teil der Online-Mul­­ti­­postings. Hier über­ge­ben Sie die Ver­ant­wor­tung für die Ver­tei­lung (und oft auch für die Erstel­lung) Ihres Inse­ra­tes in die Hän­de des Anbieters.

Mul­ti­postings sor­gen zudem dafür, dass sowohl sehr bran­chen- oder fach­spe­zi­fi­sche Nischen­por­ta­le, als auch eher all­ge­mei­ne aber bekann­te­re Web­sites die Stel­len­an­zei­gen auf­füh­ren, sodass eine wei­te­re Ziel­grup­pe erreicht wird. Außer­dem kön­nen so die ver­schie­de­nen Stär­ken ein­zel­ner Web­sites genutzt wer­den – man­che Por­ta­le fokus­sie­ren sich auf star­ke Prä­senz in vie­len Medi­en, ande­re arbei­ten inten­siv mit Social Media, wie­der ande­re exis­tie­ren seit lan­gem und genie­ßen des­halb grö­ße­res Ver­trau­en unter den poten­ti­el­len Bewer­bern oder koope­rie­ren aktiv mit loka­len Universitäten.


Nach­tei­le von Multiposting:
Geziel­te Anspra­che? Fehlanzeige.

Ins­be­son­de­re Ver­spre­chun­gen über “Kos­ten­lo­se Mul­ti­postings“ müs­sen mit viel Vor­sicht behan­delt wer­den. Wer mit Stich­wor­ten wie “Kos­ten­lo­se Stel­len­an­zei­gen inse­rie­ren” wirbt, der wird Ihre Stel­len­an­zei­ge ver­mut­lich tat­säch­lich auf vie­len Sei­ten auf­neh­men, aber hin­ter allen bezahl­ten Inse­ra­ten plat­zie­ren. So hel­fen Sie dem Anbie­ter zwar, da er mit den vie­len Stel­len­pa­ke­ten in sei­nem Port­fo­lio wer­ben kann, Sie selbst wer­den aber dadurch kei­ne qua­li­fi­zier­ten Bewer­ber fin­den. Wie in fast allen Berei­chen gilt hier: Qua­li­tät hat ihren Preis. Wer Ergeb­nis­se, also in die­sem Fall Bewer­bun­gen, will – der muss etwas inves­tie­ren. Das heißt aber natür­lich nicht, dass moder­nes Recrui­t­ing teu­er sein muss.

Eine der offen­sicht­lichs­ten Feh­ler­quel­len bei Mul­ti­postings sind zudem natür­lich Über­lap­pun­gen. Ein Anbie­ter für Mehr­fach­postings kann nicht ver­hin­dern, dass Sie in vie­len Job­such­ma­schi­nen dop­pelt vor­kom­men wer­den und natür­lich auch Job­su­chen­de, die meh­re­re Tools nut­zen, die sel­be Anzei­ge häu­fi­ger zu sehen bekom­men. So bezah­len Sie doppelt.

Der fatals­te Feh­ler bei Mul­ti­postings sind aus unse­rer Sicht jedoch die star­ken Streu­ver­lus­te. Wer mul­ti­pos­tet soll­te näm­lich vor­sich­tig sein, sich nicht durch gro­ße, aber irrele­van­te Zah­len blen­den zu las­sen: Nur weil Sie vie­le Men­schen errei­chen, heißt das nicht, dass Sie vie­le Job­su­chen­de, Men­schen mit der pas­sen­den Qua­li­fi­ka­ti­on oder Men­schen im rich­ti­gen Ein­zugs­ge­biet errei­chen. Oft kann hier bei­spiels­wei­se eine ein­zel­ne sehr spe­zia­li­sier­te Job­bör­se, oder eine, die mit per­so­na­li­sier­ter Social-Media-Wer­­be­­schal­­tung arbei­tet, viel kos­ten­ef­fi­zi­en­ter sein.

Mehr Bewer­bun­gen erhalten?

Wirt­schaft­lich ist also, nicht ein­fach eine mög­lichst gro­ße Men­ge an Men­schen zu errei­chen, son­dern das vor­han­de­ne Bud­get zu nut­zen, um genau die Men­schen mit Ihrer Stel­len­an­zei­ge zu errei­chen, die auch zum Job passen.

Mul­ti­pos­ting-Ange­bo­te wer­den das lei­der nie­mals so ziel­ge­rich­tet umset­zen kön­nen, sodass hier zwar Auf­wand, aber nicht unbe­dingt Bud­get gespart wird.

So errei­chen Sie Mit­ar­bei­ter in Anstel­lung, die sich wei­ter­ent­wi­ckeln wol­len, aber auch aktiv Job­su­chen­de mit den rich­ti­gen Qualifikationen.

Jetzt in weni­gen Schrit­ten Stel­len­an­zei­ge schal­ten und
mor­gen viel­leicht schon die ers­ten Bewer­bun­gen erhalten!

1. Job­bör­se suchen

2. Stel­len­an­zei­ge schalten

3. Bewer­bun­gen erhalten

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